SOFT-CONSULT

Projekt in der Zeitwirtschaft für die Seeberger GmbH

Biometrische Zutrittskontrolle für mehr Sicherheit

„Wir suchten ein zuverlässiges, manipulationssicheres System, das für die Mitarbeiter einfach zu bedienen ist.“ Für die bisherigen Gebäude gab es bereits seit längerem eine Zutrittskontrolle mit Zeiterfassung. Das System war jedoch in die Jahre gekommen und sollte ersetzt werden. Einen zusätzlichen Anstoß gab der geforderte Produktschutz, den die neue Version 6 des International Featured-Standard Food (IFS Food V6) verlangte.

Seeberger

Biometrische Zutrittskontrolle für mehr Sicherheit bei Seeberger

Hinter der Marke Seeberger steht ein traditionsbewusstes Familienunternehmen aus Ulm. Zum Sortiment zählen neben Nüssen und Trockenfrüchten auch Kaffee aus einer der ältesten Kaffeeröstereien Deutschlands. Alle Produkte unterliegen strengsten Prüfverfahren, werden umweltschonend geerntet und sind frei von Gentechnik. So wird eine hervorragende Produktqualität erreicht, die höchsten Genuss für die Verbraucher zum Ziel hat. Das Unternehmen wurde deshalb immer wieder ausgezeichnet, so 2012 als „Marke des Jahrhunderts“ und 2013 als TOP-MARKE 2013 in der Kategorie „Nüsse“. Das Familienunternehmen wurde 1844 als Kolonialwarenladen in der Ulmer Kronengasse gegründet und ist nach einigen Zwischenstationen in Ulm/NeuUlm schließlich Anfang der 80er Jahre an den jetzigen Standort im Ulmer Industriegebiet Donautal gezogen. Seeberger hat sein Geschäft in zwei Bereiche getrennt: Die Marke ist europaweit führend im Premiumbereich der «Trockenfrüchte und Nüsse», wie zum Beispiel mit dem Produkt Studentenfutter. Hierbei beliefert Seeberger fast den kompletten deutschen Lebensmittelhandel und auch im Ausland führen immer mehr Supermärkte in über 60 Ländern die weitestgehend naturbelassenen Produkte mit dem markant orangefarbenen «Dach» auf der Verpackung.

Für die bisherigen Gebäude gab es bereits seit längerem eine Zutrittskontrolle mit Zeiterfassung. Das System war jedoch in die Jahre gekommen und sollte ersetzt werden.

Mit der zweiten Produktsparte «Kaffeespezialitäten» beliefert Seeberger ausschließlich die hochwertige Gastronomie wie Hotels, Restaurants und Cafés in ganz Deutschland. Dadurch ist der Produktbereich Kaffee bei den Endverbrauchern zwar weniger bekannt, aber nicht weniger wichtig in der Unternehmensgeschichte: Mit seinen rund 500 Mitarbeitern erzielt das Unternehmen in 2013 einen Umsatz von ca. 180 Mio. Euro. 2012 entschloss sich Seeberger, für die weitere Expansion ein Hochregallager mit aufwendiger Kühltechnik zu bauen. Nach rund einjähriger Bauzeit konnte der Neubau im September 2013 feierlich in Betrieb genommen werden. Die mit rund 25 Millionen Euro größte Einzelinvestition in der Geschichte des Familienunternehmens umfasst neben einem modernen Hochregallager auch weitere Büroflächen und ein neues Labor sowie eine imposante, rund 100 Meter lange Brücke, die den Neubau mit dem bestehenden Gebäudekomplex über eine Straße hinweg verbindet. Auf der Brücke fahren vollautomatisch lasergesteuerte und elektro-angetriebene Gabelstapler, die die Rohwaren aus dem Lager aufnehmen und in die Abfüllung transportieren. Seeberger hält hohe Qualitätsstandards ein. Die aus aller Herren Länder importierten Nüsse und Trockenfrüchte werden sowohl Sichtprüfungen als auch chemischen Tests auf mögliche Toxine unterworfen. In dem neuen Labor gibt es eine Reihe spezieller Kabinen für verdeckte Geschmackstests unter verschiedenen Lichtverhältnissen.

Selbstverständlich wurde beim Neubau auch das Thema Sicherheit berücksichtigt und deshalb eine Zutrittskontrolle geplant. Für die bisherigen Gebäude gab es bereits seit längerem eine Zutrittskontrolle mit Zeiterfassung. Das System war jedoch in die Jahre gekommen und sollte ersetzt werden. Einen zusätzlichen Anstoß gab der geforderte Produktschutz, den die neue Version 6 des International Featured-Standard Food (IFS Food V6) verlangte. Der IFS Food Standard ist ein anerkannter Standard für die Auditierung von Lebensmittelherstellern und deshalb wichtig für Seeberger. Denn eine IFS-Zertifizierung bietet eine Reihe von Vorteilen für Unternehmen, die Wert auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und Kundenzufriedenheit legen. Eine wesentliche Neuerung der Version 6 betrifft den Schutz der Lebensmittelkette vor terroristischen Akten.

Eine umfassende Zutrittskontrolle war damit für Seeberger ein absolutes Muss.

Alle bisher freiwilligen Maßnahmen zum Schutz der Lebensmittelproduktion müssen nun verpflichtend erfüllt sein. Eine umfassende Zutrittskontrolle war damit für Seeberger ein absolutes Muss. „Wir suchten ein zuverlässiges, manipulationssicheres System, das für die Mitarbeiter einfach zu bedienen ist“, erklärt Systemadministrator und Projektleiter Michael Nusser. Die neue Hardware musste zur bestehenden Zeitwirtschaftssoftware von ATOSS kompatibel sein. Außerdem wollte man wieder ein biometrisches Fingerprintsystem. „Den Finger hat man immer dabei, ihn kann man weder vergessen noch verlieren. Unsere Erfahrungen mit der Biometrie waren gut und so wollten wir diese Technologie behalten“, begründet Michael Nusser die Vorgabe.

Nach Gesprächen mit dem langjährigen Beratungspartner SOFT-CONSULT aus Langenau kam man auf dormakaba zu. SOFT-CONSULT bietet mittelständischen Unternehmen Consulting, Lösungen und Betreuung mit Schwerpunkt Personalwesen und zusätzlich in den Bereichen Finanzwesen, ERP, CRM, Groupware, IT-Infrastruktur, Hosting, Archivierung und Business Intelligence. Die Unternehmensberatung betreut Seeberger seit 1992 in dem Bereich Personal und weiteren kaufmännischen Anwendungen. Dabei ging SOFT-CONSULT immer auf die speziellen Belange des Ulmer Traditionsunternehmens ein. So wurde bereits Anfang der 90er Jahre die Einführung der Mitarbeiterbeteiligung über Genussrecht innovativ abgebildet.

Das Angebot von dormakaba überzeugte Seeberger, weil es den gewünschten Funktionsumfang gänzlich abdeckte und dormakaba schon bei anderen Lebensmittelproduzenten Systeme erfolgreich realisiert hat. So wurden in einem ersten Schritt 3 Zeiterfassungsterminals vom Typ B-web 93 40 mit Biometrieleser und 12 Subterminals B-Net 91 05 FP mit Hilfe der Zutrittsmanager B-Net 92 50 und B-Net 92 90 installiert. Damit wurden die Zugänge zum Gebäude, zu bestimmten Produktions- und Bürobereichen, zur Kantine und zur Brücke abgesichert.

Um ein einheitliches System am gesamten Standort zu haben und die Stammdaten nur einmal pflegen zu müssen, ersetzte man dann in den bisherigen Gebäuden die alten Geräte ebenfalls durch neue Terminals von dormakaba . So gut abgesichert erhielt Seeberger auch ohne Probleme die IFS 6 Zertifizierung. Insgesamt ist das Unternehmen sehr zufrieden mit der Beratung durch SOFT-CONSULT und mit der Zusammenarbeit mit dormakaba . „Das System läuft gut“, betont Projektleiter Michael Nusser.

“Wir haben ein hohes Maß an Sicherheit erreicht. Die einheitliche Lösung für das Gesamtunternehmen ist auf dem neusten technologischen Stand und erleichtert mir als Systemadministrator die Arbeit, da nur ein System verwaltet und gewartet werden muss.“
Head of Business Development SOFT-CONSULT - Manuel Häge.

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Manuel Häge

Head of Business Development HR Applications

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