Mega-Deal im Tech-Sektor: IBM schluckt Red Hat

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Der US-Computerriese IBM übernimmt den Linux-Spezialisten Red Hat und möchte damit sein Cloud-Geschäft stärken. Um auch in der Zukunft stark aufgestellt zu sein, schrumpft IBM wenig profitable alte Geschäftsbereiche und setzt dafür stärker auf Technologien, wie die Künstliche Intelligenz oder Cloud-Dienste. Hierfür erwarb IBM sämtliche Stammaktien von Red Hat für rund 34 Mrd. US-Dollar. Nach Meinung von IBM-CEO Ginny Rometty werden im Zuge der Digitalisierung Unternehmen vermehrt mit Cloud-Lösungen arbeiten. Offene und flexible Technologien sind nötig, um diese hybriden Multi-Cloud-Umgebungen zu managen. Deshalb braucht man Partner, denen man vertraut.

Mit dieser Übernahme bekennt sich IBM erneut zu Open Source mit der man die Unabhängigkeit und Neutralität von Red Hat bewahren will. Red Hat soll eine eigenständige Einheit bleiben und die flexiblen Lösungen sind am besten durch Open-Source umsetzbar. Der Mega-Deal ist der bisher größte für IBM und eine der größten Übernahmen in der US-amerikanischen Tech-Branche.

Quelle: 2019, "IBM and Red Hat - Smart is open. Open is smart", https://www.ibm.com/cloud/redhat.